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S-Bahn RheinNeckar - Die Erfolgsstory wird fortgesetzt

7,5 Millionen Zugkilometer pro Jahr auf 370 Bahnkilometern, 40 moderne S-Bahntriebwagen, 96 moderne Stationen, ca. 98 % Pünktlichkeit und täglich 76.000 Fahrgäste – die S-Bahn RheinNeckar ist zum Vorzeigeprodukt im Rheinland-Pfalz-Takt und in der Metropolregion Rhein-Neckar avanciert. Seit dem 14. Dezember 2003 verbindet sie den Verdichtungsraum Ludwigshafen/Mannheim/Heidelberg mit der Vorder- und Westpfalz, dem Neckartal und Osterburken sowie den früheren Residenzstädten Bruchsal und Karlsruhe. Am 13. Dezember 2009 wurden die Strecken Heidelberg - Neckargemünd – Sinsheim – Eppingen und am 13. Juni 2010 die Strecke Meckesheim – Aglasterhausen sowie am 11. Dezember 2011 die Strecke Bruchsal – Germersheim in das S-Bahn System integriert.

Als offizieller Start für den S-Bahnbau gilt die Grundsteinlegung der zweiten Rheinbrücke Mannheim/Ludwigshafen am 15. November 1997. Sie ist, gemeinsam mit dem benachbarten, im Jahre 2003 errichteten Haltepunkt Ludwigshafen Mitte, das bauliche Kernstück des Projektes. Der Bau- und Finanzierungsvertrag für den Infrastrukturausbau auf beiden Seiten des Rheins wurde erst im Jahr zuvor unterzeichnet.

S-Bahn RheinNeckar in Neustadt a.d. Wstr. ©fe

 

Mit der Ausschreibung der S-Bahn RheinNeckar wurde 1998 bundesweit Neuland betreten: Zum einen handelte es sich damals um das größte kontinentaleuropäische Vergabeverfahren, zum anderen mussten die Verdingungsunterlagen zwischen den Aufgabenträgern in den Bundesländern Rheinland-Pfalz, Baden- Württemberg und Hessen abgestimmt werden. Als Gewinner dieser Ausschreibung ging die DB Regio AG hervor. Für die Betriebsvorbereitungen hatten die DB Regio AG und ihre Schwestergesellschaften DB Station&Service AG und DB Netz AG nur rund 700 Tage Zeit, um die S-Bahn auf die Gleise zu setzen.

Insgesamt kostete die S-Bahn RheinNeckar einschließlich des Um- und Neubaus von Haltepunkten und der Verlängerungen nach Germersheim und Homburg rund 480 Mio. €. Für die Streckenverlängerungen in den Kraichgau (Neckargemünd – Sinsheim – Eppingen, Meckesheim – Aglasterhausen) und von Germersheim nach Bruchsal wurden weitere 135 Mio. € investiert.

 

Den Kauf der Fahrzeuge haben die drei Länder mit einem Gesamtbetrag von umgerechnet ca. 30 Mio. € aus Nahverkehrszuweisungen des Bundes gefördert. Die S-Bahn-Werkstatt befindet sich in Ludwigshafen, für deren Errichtung es eine weitere Finanzspritze der Länder von knapp 2,3 Mio. € gab. Seit Mai 2007 werden für Gruppen aus dem Rhein-Neckar-Raum gegen eine geringe Gebühr Führungen durch das Werk Ludwigshafen angeboten. Die gesamten Neu- und Umbaukosten der Werkstatt betrugen etwa 16 Mio. €.

 

Wenn Sie die Werkstatt Ludwigshafen besichtigen wollen

erhalten Sie die Informationen

hier

Aufgrund der Konzepte „Rhein-Neckar-Takt 2020“ des VRN sowie dem „Rheinland-Pfalz-Takt 2015“ wurden in den vergangenen Jahren die weiteren Ausbaumaßnahmen der S-Bahn RheinNeckar zusammen mit dem Bundesverkehrsministerium sowie den betroffenen Bundesländern festgelegt. Diese umfassen in Rheinland-Pfalz Ausbaumaßnahmen an den Strecken Mainz – Worms – Ludwigshafen – Mannheim (Stationsausbau) und die Elektrifizierung der Südeinfahrt zum BASF-Werksgelände, um mittelfristig die BASF-Berufspendlerzüge auf Elektrotraktion umstellen zu können.

In Baden-Württemberg und Hessen werden folgende Strecken in die S-Bahn RheinNeckar in den kommenden Jahren integriert:

 

- Mannheim – Schwetzingen – Karlsruhe,

- Mannheim – Weinheim – Bensheim,

- Mannheim – Groß-Rohrheim (über westliche und östliche Riedbahn)

- Verlängerung aller Bahnsteige zwischen Heidelberg – Bruchsal und Karlsruhe

von 140 m auf 210 m (zur Kapazitätserhöhung der Züge).

 

Durch ein europaweites Wettbewerbsverfahren für die Betriebsleistungen sollen dann im Zielzustand alle eingesetzten Zuggarnituren zusammen mit den modernisierten Stationen einen barrierefreien Aus- und Einstieg in die Fahrzeuge ermöglichen.

 

S-Bahn RheinNeckar bei Heidelberg-Schlierbach (©fe)

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Den Streckennetzplan der S-Bahn RheinNeckar können Sie sich als PDF Datei herunterladen.

 

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